Was ist Zen?
Über die Geschichte des Zen, seine Entwicklung im Mahayana-Buddhismus, seine unterschiedlichen Schulen und Traditionslinieren gibt es viele Informationen in Büchern und im Internet. Lest nach! Aber verwechselt die Informationen über Zen nicht mit dem lebendigen Zen.
Es gibt einige alte Texte, in denen etwas zu Zen und Zazen gesagt wird. Das sind keine theoretischen Abhandlungen, sondern Hinweise, worauf wir achten sollen, wenn wir Zazen praktizieren.
- „Anleitung zum Zazen“ (Zazen-gi) von Changlu,
- die „Universelle Aufforderung zum Zazen“ (Fukanzazengi) von Dogen und
- „Punkte, auf die beim Zazen zu achten ist“ „Zazen-Yojinik“ von Keizan
Ein paar Namen aus unserer Traditionslinie
Harada Daiun Sogaku Roshi (1871-1961) war ein Mönch aus der Soto-Schule des Zen. Er schulte sich zusätzlich unter Rinzai-Meistern. So kam die Koan-Praxis zu uns.
Hakuun Yasutani Roshi (1885-1973) lehrte und arbeitete mit Laien, ausserhalb des klösterlichen Systems in Japan.
Yamada Koun Roshi (1907-1989) prägte viele Praktizierende aus anderen kulturellen und religiösen Hintergründen.
Nyogen Zenzaki Sensei (1896-1958) war ein Mönch aus der Rinzai-Tradition, der wirklich nichts werden wollte in der Hierarchie der Klöster und buddhistischen Organisationen. Was für ein Vorbild.
Robert Aitken Roshi (1917-2010), einer der Pioniere des Zen in Amerika – „forget youself and you are free“ – Gründer der Diamond Sangha
Rolf Drosten Roshi, der alte Laie aus Lindlar, die Linde vor seinem Fenster: Meine Lehrer …
Aitken Roshi hat immer wieder betont, wie wichtig ein/e „Lehrer/in“ im Zen ist und wie genau man hinschauen soll, um ihn oder sie zu finden: „Die Suche nach einem Meister„